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1223
Erste Erwähnung des Ortes Mitterfels, als Papst Honorius III.
die dortige Kirche unter seinen Schutz stellte.
1242
Mit dem Aussterben der Grafen von Bogen kommen die Wittelsbacher
in
den Besitz der Burg und machten den
Ort zum Sitz eines Landgerichtes,das rund 600 Jahre der gerichts- und verwaltungsmäßige Mittelpunkt
eines großen Einzugsgebiets war.
1618 - 1648
Die Schweden erobern die Festung Mitterfels und verwüsten
das Schloss.

1742
Während des Österreichischen Erbfolgekrieges erstürmen die
Panduren unter
ihrem Obristen
Franz Freiherr von Trenck die Burg.
18. Jhdt.
Errichtung des Churfürstlichen Schlosses auf den Resten
des Palas.
Es handelt sich hierbei um ein schlichtes
barockes Pflegerhaus,
welches später als Amtsgericht diente.
1812
Der als Torturm konzipierte Bergfried stürzt ein.
1818
Unterstanden
dem
Landgericht Mitterfels
60 Gemeinden und
8 Schergenämter als Untergerichte.
1847
Letzte Hinrichtung auf Burg Mitterfels.
Heute ist in der Burg die
Gemeindeverwaltung und das Heimatmuseum untergebracht.
Wappengeschichte:
Das Schwert im
roten Schildhaupt ist Symbol für die alte Hochgerichtsstätte
und den seit 1332 nachweisbaren Sitz eines herzoglich bayerischen
Landgerichts in Mitterfels.
Die Feldfarbe Rot (Blutfarbe) verweist in der Heraldik auf Gericht
und Landeshoheit.
Die bayerischen Rauten im vorderen Feld erinnern an die Herrschaft
der Grafen von Bogen bis 1242
und daran, dass deren Erbe einschließlich der Rauten im Wappen an
das Haus Wittelsbach und
das Land Bayern gelangte. Tanne und Hügel spielen auf die Topografie
an: Mitterfels liegt auf einem bewaldeten Höhenrücken des
Bayerischen Waldes.
Quelle der Wappengeschichte:
Emma Mages
http://www.hdbg.de/gemeinden2/index.php
Weitere
Quellen: Ursula Pfistermeister - Burgen und Schlösser im Bayerischen
Wald. 1997
Günther T. Werner - Burgen,
Schlösser und Ruinen des Bayerischen Waldes. 1979
Gemeinde Mitterfels. und
www.burgenwelt.de
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